[digital.global] im Dialog

Das [digital.global] Netzwerk vereint weit über 100 Akteure aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Deutschland, unseren Partnerländern sowie unserem multilateralen Partnersystem.

Als Plattform für alle Akteure, die eine sozial-ökologische und feministische digitale Transformation vorantreiben, lebt das Netzwerk von seinen starken Partnerschaften und dem kontinuierlichen Austausch. Sein Ziel ist es, die Innovationskraft der Digitalwirtschaft für entwicklungspolitische Ziele zu nutzen und sich dabei an den Bedarfen der Partnerländer zu orientieren. Um die technische und finanzielle Zusammenarbeit an die sich laufend verändernden Herausforderungen der fortschreitenden digitalen Transformation aller Lebensbereiche anzupassen, ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im ständigen Dialog mit seinen Initiativen und Partnern.

Hamburg Sustainability Conference 2025

Die Hamburg Sustainability Conference (HSC) bringt Entscheidungsträger*innen aus Regierungen,…

Creative Bureaucracy Festival: Digital Kick-Off Day

Als Auftakt zum Creative Bureaucracy Festival im Juni werden am 13. März…

GSMA Mobile World Congress Barcelona 2025

Vom 3. bis 6. März findet in Barcelona der Mobile World Congress…

RightsCon 2025

Die 13. RightsCon findet vom 24. bis 27. Februar in Taipeh, Taiwan…

Handelsblatt GovTech Gipfel 2025

Vom 19.-20. Februar findet der Handelsblatt GovTech Gipfel unter dem Motto „Deutschland…

AI Action Summit Side Event: “Towards the Hamburg Declaration on Responsible AI for the SDGs”


  • Hamburg

    Hamburg Sustainability Conference 2025

    Die Hamburg Sustainability Conference (HSC) bringt Entscheidungsträger*innen aus Regierungen, internationalen Organisationen, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam entwickeln sie innovative Lösungen für eine nachhaltige und faire Zukunft. Die nächste Konferenz findet am 2. und 3. Juni 2025 statt.

    Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), die Michael Otto Stiftung und die Freie und Hansestadt Hamburg richten die HSC gemeinsam aus.

    Ein Schwerpunkt der HSC ist verantwortungsvolle künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung. Ziel ist es, verantwortungsvolle KI zu fördern, die für alle zugänglich ist, nachhaltige Entwicklung unterstützt, den Menschen in den Mittelpunkt stellt, die Gleichstellung der Geschlechter vorantreibt und Klima und Umwelt schützt. Im Rahmen der HSC 2024 kündigten UNDP, das BMZ und weitere Partner eine globale Plattform an. Sie soll das Potenzial verantwortungsvoller KI für nachhaltige Entwicklung nutzbar machen.

    Die wichtigsten Meilensteine der Plattform:

    • Einigung auf gemeinsame Prinzipien für die menschenzentrierte Gestaltung und Nutzung von KI zur Erreichung der SDGs
    • Start des AI SDG Compendiums, einer globalen Datenbank, die den Beitrag von KI zu nachhaltiger Entwicklung aufzeigt

    Eine gemeinsame Hamburger Erklärung zu verantwortungsvoller KI für die SDGs wird aufzeigen, wie KI nachhaltige Entwicklung für alle fördern kann. Die Erklärung entwirft eine optimistische Zukunftsvision: Sie setzt auf gleichberechtigte Partnerschaften, die Sektoren und Gesellschaften weltweit verbinden, mit besonderem Fokus auf die Stärkung von Gemeinschaften im Globalen Süden. Die Erklärung wird eine Reihe von freiwilligen Zusagen enthalten, die von allen Stakeholdern getragen werden. Ihre Veröffentlichung ist für die HSC 2025 geplant.

    Mehr Informationen   zum Stream des Panels 2024

     

  • online
    10:00 Uhr - 11:30 Uhr CET

    Creative Bureaucracy Festival: Digital Kick-Off Day

    Als Auftakt zum Creative Bureaucracy Festival im Juni werden am 13. März beim Digital Kick-Off Day innovative und kreative Lösungen für die Verwaltung vorgestellt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet online statt.

    Workshop „Data to Policy Simplified: Mapping Challenges, Crafting Solutions“
    10-11:30 Uhr

    Data2Policy und UNDP veranstalten einen interaktiven Workshop, der aufzeigt, wie die Lücke zwischen Daten und politischen Entscheidungen geschlossen werden kann. Geleitet von Alena Klatte (UNDP) und Geeti Patwal (GIZ) untersucht der Workshop globale Herausforderungen wie Klimawandel und Jugendarbeitslosigkeit und zeigt an Praxisbeispielen auf, wie diese durch Daten in der Regierungsführung bewältigt werden können. Die Teilnehmenden erhalten praktische Einblicke und lernen Strategien und Werkzeuge – wie den Data to Policy Navigator – kennen, um datengestützte politische Ansätze in ihren Organisationen zu stärken.

    Mehr Informationen Zur Workshop-Anmeldung

     

  • Barcelona, Spanien

    GSMA Mobile World Congress Barcelona 2025

    Vom 3. bis 6. März findet in Barcelona der Mobile World Congress (MWC) statt, eine der weltweit größten Veranstaltungen im Bereich Mobilfunk und Konnektivität. Veranstaltet wird der jährliche Kongress von der GSM Association (GSMA), einer internationalen Interessensvertretung der Mobilfunkindustrie.

    Unter dem diesjährigen Motto „Converge. Connect. Create.“ kommen über 2.700 internationale Vertreter*innen von Unternehmen, Regierungen und Technologieunternehmen und mehr als 100.000 Besucher*innen zusammen, um über technische Innovationen zu diskutieren.

    Folgende sechs Leitthemen stehen dieses Jahr im Fokus:

    • 5G Inside
    • Connect X
    • AI+
    • Enterprise Re-invented
    • Game Changers
    • Our Digital DNA

     

    Wir freuen uns auf:

    • Roundtable, organisiert von Smart Africa im Vorfeld des Kongresses am 2. März
    • Session „Digital Agriculture for the Underserved: Adaptive User Research and Impact“ | 5. März, 10:30-11:30 CET
      Thema der Session sind digitale Lösungen für den Agrarsektor, die gezielt auf die Bedürfnisse der Landwirt*innen zugeschnitten sind. Anhand praxisnaher Beispiele wird aufzeigt, wie nutzerzentrierte Forschung und Monitoring & Evaluation dazu beitragen, digitale Lösungen effektiver zu gestalten und erfolgreich zu skalieren. FAIR Forward wird die „Agricultural Information Exchange Platform“ (AIEP) vorstellen, die von der Gates Foundation kofinanziert wird.

    Mehr Informationen

  • Taipeh, Taiwan

    RightsCon 2025

    Die 13. RightsCon findet vom 24. bis 27. Februar in Taipeh, Taiwan und online statt. Die Veranstaltung bringt internationale politische Entscheidungsträger*innen, Vertreter*innen des Privatsektors, der Wissenschaft, Akteure des digitalen Ökosystems und Aktivist*innen zusammen, um Herausforderungen und innovative Lösungen an der Schnittstelle von Technologie und Menschenrechten zu diskutieren.

    Mit mehr als 550 Sessions zu Themen wie „Künstliche Intelligenz und neue Technologien“, „Internetzugang und Inklusion“, „Governance, Politik und Wahlen“ und vielem mehr dient die RightsCon als Plattform für Dialog und Zusammenarbeit für eine offenere und inklusivere digitale Zukunft.

    Wir freuen uns auf unsere Beiträge:

    FAIR Foward nimmt an der Session „Navigating GeoAI for climate action: potential and pitfalls“, ausgerichtet vom Digital Futures Lab, teil. Zu den Sprecher*innen gehören:

    Die KfW stellt den Digital Rights Check vor, ein Tool, das von der KfW und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) in Zusammenarbeit mit dem Danish Institute for Human Rights (DIHR) entwickelt wurde. Ziel des Tools ist es, Fachleute für mögliche Auswirkungen auf Menschenrechte in digitalen Projekten der zwischenstaatlichen finanziellen Entwicklungszusammenarbeit zu sensibilisieren.

    Gemeinsam mit ARTICLE 19, wird die GIZ die Session „Discourse, data, disinformation—exploring ideas for protecting information integrity together“ ausrichten, bei der Expert*innen zentrale regulatorische Reformen, Selbstregulierungsmaßnahmen und Multistakeholder-Ansätze zur Bekämpfung von Desinformation und zur Stärkung der Informationsintegrität diskutieren.

    Mehr Informationen

  • Berlin

    Handelsblatt GovTech Gipfel 2025

    Vom 19.-20. Februar findet der Handelsblatt GovTech Gipfel unter dem Motto „Deutschland auf digitaler Aufholjagd“ statt. Das jährliche Event bringt Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und der Digitalwirtschaft zusammen, um Strategien für einen zukunftsfähigen, digitalen Staat zu entwickeln. Im Fokus stehen Best Practices, die Förderung von Partnerschaften und Innovationen zur Digitalisierung des öffentlichen Sektors.

     

    Globale Kooperation, lokale Resilienz: Digitale öffentliche Infrastruktur im Fokus

    Am 20. Februar 2025, 14:40 – 15:10 Uhr CET, diskutieren führende Expertinnen bei der Session „Digital Public Infrastructure: Open Source als Treiber digitaler Souveränität“ über digitale öffentliche Infrastruktur (DPI) und deren zentrale Rolle für digitale Souveränität und gesellschaftliche Resilienz. Im Mittelpunkt stehen nationale und internationale Ansätze – darunter die GovStack Initiative, die Sovereign Tech Agency (STA) und das Zentrum für digitale Souveränität (ZenDiS) – sowie die Frage, wie Open-Source-Lösungen und internationale Zusammenarbeit zur Stärkung von DPI beitragen können.

    Speakerinnen:

    • Andrea Donath, GovStack Initiative
    • Adriana Groh, Sovereign Tech Agency
    • Jutta Horstmann, ZenDiS

    Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit!

    mehr Informationen

  • École normale supérieure, 45 Rue d'Ulm, 75005 Paris

    AI Action Summit Side Event: “Towards the Hamburg Declaration on Responsible AI for the SDGs”

    UNDP und BMZ veranstalten ein Side Event mit dem Titel “Towards the Hamburg Declaration on Responsible AI for the SDGs” beim AI Action Summit in Paris am 11. Februar.

    Bringen Sie Ihre Stimme ein: Verantwortungsvollen Einsatz von KI für die SDGs gestalten

    Treffen Sie wichtige Akteure und Innovator*innen bei dieser wichtigen Veranstaltung, um zu diskutieren, wie künstliche Intelligenz (KI) Fortschritte bei den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) vorantreiben kann. Diese interaktive Session bietet Ihnen die Möglichkeit, die kommende Hamburger Erklärung für verantwortungsvolle KI mitzugestalten und sicherzustellen, dass KI verantwortungsvoll und inklusiv für nachhaltige Entwicklung genutzt wird.

    Was Sie erwartet

    Das Side Event baut auf der Vorarbeit zu verantwortungsvoller Künstlicher Intelligenz (KI) auf der Hamburg Sustainability Conference (7.-8. Oktober 2024) auf. Das Side Event bietet als informelles Forum allen Stakeholdern die Möglichkeit, Ideen auszutauschen und konkrete Beiträge für die Hamburger Erklärung zu verantwortungsvoller KI für die SDGs zu entwickeln.

    Ziel ist die Förderung eines gemeinsamen Verständnisses dafür, wie KI verantwortungsvoll und inklusiv zur Erreichung der SDGs beitragen kann. Im Fokus der Diskussion stehen konkrete Beiträge entlang der fünf zentralen Handlungsbereiche der Agenda 2030 (People, Prosperity, Planet, Peace, Partnership), die die Grundlage für nachhaltige Entwicklung bilden.

    © Hamburg Sustainability Conference

    Im Vorfeld des Side Events wird ein erster Entwurf der Erklärung zirkuliert, sodass Teilnehmer*innen auf dieser Grundlage Kommentare einbringen können. Damit haben sie die Möglichkeit, aktiv zur Gestaltung der Deklaration beizutragen.

    Die Veranstaltung dient als Meilenstein für weitere Diskussionen (voraussichtlich auf dem Global AI Summit on Africa im April in Ruanda) und die Verabschiedung der Deklaration auf der nächsten Hamburg Sustainability Conference im Juni 2025.

    So können Sie teilnehmen

    Hier direkt registrieren

    UNDP und BMZ laden interessierte Akteur*innen aus allen Sektoren herzlich ein, am Side Event teilzunehmen. Im Sinne der Vielfalt und Inklusion ermutigen wir insbesondere Akteur*innen aus dem Globalen Süden zu einer aktiven Teilnahme.

    Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte [email protected] oder [email protected].

    Für

  • Davos, Schweiz
    15:00 Uhr - 17:00 Uhr CET

    Weltwirtschaftsforum 2025: Launch der Initiative „FemAI Leaders for Africa“

    Die 55. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums findet vom 20. bis 24. Januar in Davos, Schweiz, unter dem Motto „Zusammenarbeit im intelligenten Zeitalter“ statt. Bei dieser jährlichen Veranstaltung kommen rund 3.000 führende Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um globale Herausforderungen zu diskutieren und Ansätze für einen positiven Wandel zu entwickeln.

    Anna Sophie Herken, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, wird die Auftaktveranstaltung der „FemAI Leaders for Africa Initiative“ eröffnen. Die Initiative ist eine Kooperation zwischen der GIZ und dem globalen Netzwerk „Women Political Leaders“ (WPL). Ziel ist es, afrikanische Politikerinnen mit den erforderlichen Instrumenten, Kenntnissen und Netzwerken zu befähigen, eine inklusive und ethische Regierungsführung im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) voranzutreiben, vielfältige Perspektiven in globale KI-Diskussionen einzubringen und innovative Lösungen zu fördern.

    Zu den Diskussionsteilnehmer*innen gehören:

    • Anna Sophie Herken, Vorstandsmitglied, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
    • Lacina Koné, Generaldirektor und CEO, Smart Africa
    • Annemarie Hou, Geschäftsführende Direktorin, United Nations Partnerships
    • Silvana Koch-Mehrin, Gründerin und Präsidentin, Women Political Leaders (WPL)
    • Dr. Obiageli Ezekwesili, Vorsitzende, Vorstandsmitglied WPL
    • Nima Elmi, Vizepräsidentin, Strategie und Politik, EMEA, Circle Internet Financial; Mitbegründerin, The Africa Dialogues

    Mehr Informationen

     

  • Riad, Saudi-Arabien

    Internet Governance Forum 2024

    Das Internet Governance Forum (IGF) 2024 findet vom 15. bis 19. Dezember in Riad, Saudi-Arabien sowie online statt. Das IGF steht in diesem Jahr unter dem Motto „Building Our Multi-Stakeholder Digital Future“. Als wichtigste Multistakeholder-Plattform für den Dialog über Internet-Governance bringt das IGF Vertreter*innen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um zentrale Fragen an der Schnittstelle von Digitalisierung und Gesellschaft zu diskutieren.

    Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: UNDP und BMZ starten den Konsultationsprozess zur Hamburg Declaration on Responsible AI for the SDGs, am 15. Dezember von 11:30 bis 12:30 CET. Nach weiteren Beratungen wird die Erklärung schließlich bei der Hamburg Sustainability Conference 2025 am 2. und 3. Juni vorgestellt werden. Ziel der Erklärung ist es, gemeinsame Prinzipien und konkrete Verpflichtungen für die verantwortungsvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zu entwickeln. Themen wie Gerechtigkeit, Inklusion und Nachhaltigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Alle Stakeholder sind herzlich eingeladen, sich an dem offenen Konsultationsprozess zu beteiligen.

    Mehr Informationenzur Aufzeichnung

     

  • online
    16:30 Uhr - 18:00 Uhr CET

    Webinar: Digitale Arbeitsplattformen – Brückenschlag zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Arbeitnehmerschutz

    Digitale Arbeitsplattformen sind eine wachsende Form der Beschäftigung, die neue Möglichkeiten zur Einkommensgenerierung bieten. Gleichzeitig stellen sie erhebliche Herausforderungen für die Verwirklichung universellen Sozialschutzes (SDG 1) und menschenwürdiger Arbeit für alle (SDG 8) dar. Das erste Webinar der von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (ISSA) organisierten Reihe zum Thema Sozialschutz und Plattformökonomie unterstreicht die Bedeutung einer Politik, die sowohl Wirtschaftswachstum als auch den Schutz von Arbeitnehmer*innen in der sich schnell entwickelnden Plattformökonomie gleichermaßen fördert.

    Die digitale Plattformökonomie verändert Arbeitsmärkte und Wirtschaftsstrukturen weltweit grundlegend. In vielen Ländern leisten digitale Plattformen bereits einen bedeutenden Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Schätzungen zufolge betrug der weltweite Wert der Plattformökonomie im Jahr 2023 rund 455 Milliarden US-Dollar. Besonders in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen schaffen diese Plattformen neue Einkommensmöglichkeiten und sind ein attraktiver Motor für wirtschaftlichen und sozialen Wandel. Dennoch bleibt das Fehlen eines angemessenen Arbeits- und Sozialschutzes für Plattformarbeiter eine zentrale Herausforderung. Studien zeigen, dass sowohl ortsgebundene als auch online tätige Plattformbeschäftigte oftmals nur eine geringe soziale Absicherung haben.

    Dieses erste Webinar bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Plattformökonomie, beleuchtet ihr Potenzial als Treiber für wirtschaftliches Wachstum, thematisiert jedoch auch die Gefahren, die sie für das universelle Recht auf Sozialschutz und menschenwürdige Arbeit darstellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Regierungen das Potenzial der Plattformökonomie bestmöglich nutzen und gleichzeitig regulatorische Lücken schließen können, um die Rechte der Arbeitnehmer*innen wirksam zu schützen.

    Hier anmelden

     

  • Berlin & Brüssel

    Delegationsreise Smart Africa Berlin – Brüssel 26.11.-5.12.2024

    Treffen unter guten Freund*innen: Herzstück des Besuchs von Smart Africa war der Austausch zur verstärkten Zusammenarbeit mit dem BMZ – unter anderem auch im Rahmen des EU-AU Leuchtturms zu Daten-Governance. Smart Africa, Nice Budandi

    „KI ist keine Zukunftsmusik mehr – sie findet jetzt statt, und wir müssen darauf vorbereitet sein. Diejenigen, die sich nicht an die KI anpassen, werden von denen abgehängt, die es tun.“

    Lacina Koné, CEO von Smart Africa beim BMZ Digitalforum

    Künstliche Intelligenz ist auch für Smart Africa aktuell das Top-Thema – genau dazu brachte daher Lacina Koné, CEO von Smart Africa, einen inspirierenden Impuls beim BMZ-Digitalforum am 26. November 2024 in Berlin ein – und warb leidenschaftlich für afrikanische KI-Lösungen. Konés Auftritt war zugleich Auftakt eines Besuchs der Smart Africa-Delegation in Berlin und Brüssel, um die Partnerschaft zwischen Deutschland, Europa und Afrika im Bereich der digitalen Transformation zu vertiefen. Smart Africa ist ein Zusammenschluss von 40 afrikanischen Staaten, die sich der Digitalisierung verschrieben haben und zu diesem Thema einer der wichtigsten Ansprechpartner für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.

    26.-27.11.2024, Berlin

     

     

    Smart Africa, Nice Budandi
    Smart Africa, Nice Budandi
    Smart Africa, Nice Budandi
    Bild 1/3: 26.11.2026: Lacina Koné spricht beim BMZ Digitalforum.
    Bild 2/3: Mit: Birgit Pickel, Abteilungsleiterin Afrika, Thomas Helfen, Leiter des Referats Koordinierung der operativen Zusammenarbeit mit Afrika und Noémie Bürkl, Leiterin des Referats Digitalisierung.
    Bild 3/3: Treffen unter guten Freund*innen: Herzstück des Besuchs von Smart Africa war der Austausch zur verstärkten Zusammenarbeit mit dem BMZ – unter anderem auch im Rahmen des EU-AU Leuchtturms zu Daten-Governance.
    28.11.-29.11.2024, Berlin

     

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    Bild 1/5: Mit: Manuel Kilian, Managing Director des World Economic Forum Global Government Technology Centre (WEF GTTC).
    Bild 2/5: Mit: Manuel Kilian, Managing Director des World Economic Forum Global Government Technology Centre (WEF GTTC).
    Bild 3/5: Mit: Dr. Thando Sililo, Leiter der Referate Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI) und German-African Business Summit (GABS) in der Deutschen Industrie- und Handelskammer.
    Bild 4/5: Mit: Dr. Irina Soeffky, Unterabteilungsleiterin für Nationale, Europäische und Internationale Digitalpolitik, Bundesministerium für Digitales und Verkehr
    Bild 5/5: Mit: Anna Sophie Herken, Mitglied des Vorstands der GIZ.
    2.12.-4.12.2024, Brüssel

    Nach intensiven und erfolgreichen Gesprächen in Berlin weiter nach Brüssel: Dort traf sich Smart Africa mit der EU und dem Digital-for-Development-Hub, um Ideen für einen afrikanischen digitalen Binnenmarkt und die engere Zusammenarbeit zwischen Afrika und der EU auszutauschen. Konkretes Ergebnis: die Unterzeichnung einer Vereinbarung, um die digitale Transformation auf unserem Nachbarkontinent zu unterstützen. Mit: Koen Doens, Generaldirektor der GD INTPA der Europäischen Kommission und Renate Nikolay, Generaldirektorin der GD CONNECT.

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    Bild 1/4: High-Level Roundtable zur Unterzeichnung des Grant Agreements zwischen der Europäischen Komission und Smart Africa im Rahmen der Global Gateway Initiative.
    Bild 2/4: Unterabteilungsleiter Philipp Knill, Unterabteilung Afrika II Koordinierung der operativen Zusammenarbeit mit Afrika des BMZ, begrüßte die digitale Partnerschaft und unterstrich die bestehende Kooperation zwischen BMZ und Smart Africa.
    Bild 3/4: Lacina Koné: "Our shared commitment and combined resources will create tangible pathways to digital inclusion, ensuring every African community can participate in and benefit from the digital economy.”
    Bild 4/4: Lacina Koné, Koen Doens, Generaldirektor der GD INTPA der Europäischen Kommission und Renate Nikolay, Generaldirektorin der GD CNECT

    „Diese bahnbrechende Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission ist eine starke Allianz, die die Stärken beider Organisationen vereint. Diese Vereinbarung wird bedeutende Möglichkeiten zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur, der Kompetenzentwicklung und der digitalen Innovation in ganz Afrika eröffnen. Unser gemeinsames Engagement und unsere gemeinsamen Ressourcen werden konkrete Wege zur digitalen Integration schaffen und sicherstellen, dass jede afrikanische Gemeinschaft an der digitalen Wirtschaft teilhaben und von ihr profitieren kann.“

    Lacina Koné, CEO Smart Africa

    4.12.2024, Berlin

    Zum Abschluss noch einmal Berlin: Entwicklungsministerin Svenja Schulze hatte Lacina Koné zur Konferenz Rethinking development policy: How to confront coloniality eingeladen. Ziel des laufenden BMZ-Prozesses zur Überwindung kolonialer Kontinuitäten ist es, aus dem Erbe des Kolonialismus zu lernen und darauf aufbauend gerechte, partnerschaftliche Beziehungen zu den Ländern des Globalen Südens zu gestalten.

    Weitere Informationen: BMZ-Konferenz setzt den Umgang mit dem kolonialen Erbe der Entwicklungszusammenarbeit auf die Tagesordnung | BMZ

    © Nils Meinhardt
    Bild 1/3
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    „Ob man Portugiesisch, Französisch oder Englisch spricht, die Digitalisierung ist ein Querschnittsthema, das man nicht unbedingt von der Kolonialmacht lernt, denn meistens ist die Kolonialmacht selbst zu spät dran. Aus diesem Grund nehmen wir die Digitalisierung in Afrika sehr ernst. Die koloniale Entwicklung betraf die gesamte materielle Infrastruktur. Es wird schwierig sein, die Technologie anzugehen. Ich glaube, dass die Entkolonialisierung von Entwicklung und Wissen dabei von entscheidender Bedeutung ist“.

    Lacina Koné, CEO Smart Africa

    Über Smart Africa

    Smart Africa, eine Allianz von 40 afrikanischen Staats- und Regierungschef*innen, strebt an, durch bezahlbaren Breitbandzugang und die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) Afrika in eine wissensbasierte Wirtschaft zu verwandeln. Bis 2030 soll ein digitaler Binnenmarkt auf dem afrikanischen Kontinent entstehen. Die Hauptakteure: afrikanische Mitgliedsstaaten, private Unternehmen wie Google, Orange und Huawei, politische Partner wie das deutsche Entwicklungsministerium (BMZ), die ITU (International Telecommunication Union), die Weltbank und die Europäische Union.

    Smart Africa auf LinkedInzur Website

  • Berlin

    International Digital Dialogues Conference

    Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr lädt Sie herzlich zur ersten internationalen Konferenz „Digitale Dialoge“ unter dem Motto „Digitale Politik gemeinsam gestalten“ ein. Sie findet am 21. und 22. November 2024 in Berlin statt.

    Die Konferenz wird über 100 ausgewählte Vertreter*innen aus allen Partnerländern des Digitalen Dialogs zusammenbringen – aus dem öffentlichen und privaten Sektor, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft. Die Veranstaltung wird einen internationalen Dialog über aktuelle Fragen der Digitalpolitik anregen. Zu den Schwerpunktthemen gehören der Erhalt eines freien Internets, digitale öffentliche Infrastrukturen (DPI), die digitale Wirtschaft und künstliche Intelligenz (KI) im Superwahljahr 2024.

    Die GovStack-Initiative wird Teil der Arbeitsgruppe „Digitale öffentliche Infrastruktur für soziale Inklusion“ sein. Katharina Mänz, stellv. Referatsleiterin Digitalisierung, nimmt als Panellistin an der Arbeitsgruppe teil.

    mehr Informationen

     

  • Tallinn, Estland

    GovStack beim Tallinn Digital Summit

    Der Tallinn Digital Summit 2024, ausgerichtet vom estnischen Premierminister, findet am 19. und 20. November im Tallinn Creative Hub (Kultuurikatel) unter dem Motto „Securing the Digital Tomorrow“ statt. Das jährlich organisierte Event bringt politische Entscheidungsträger*innen, Vertreter*innen internationaler Organisationen, der Wissenschaft und des Privatsektors zusammen, um die Vision einer vernetzten, digitalen Zukunft zu fördern.

    GovStack veranstaltet Panel „Bridging the Digital Divide: GovStack as the DPI Implementation Stack for Global Interoperability and Digital Governance“. Dabei wird aufgezeigt, wie offene, modulare digitale Bausteine interoperable, integrative und skalierbare digitale Ökosysteme schaffen können, um die globale digitale Kluft zu überwinden. Die Session findet am 19. November von 13-14:30 Uhr (CET) im kleinen Saal statt.

    Mit der zunehmenden Verbreitung digitaler öffentlicher Infrastruktur (DPI) stellt sich eine zentrale Frage: Können globale Frameworks wie GovStack als Standard für DPI etabliert werden, um eine sichere, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und die digitale Verwaltung und Gemeinschaften zu stärken? Wir werden diese Frage diskutieren und Einblicke GovStacks innovativen Bausteinansatz und seine Wirkung auf eine nachhaltige digitale Transformation in Regionen von Ruanda bis Indien geben. Wir freuen uns, dass Katharina Mänz, stellvertretende Referatsleiterin für Digitalisierung im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Session mit einer Einführung über das Potenzial von DPI eröffnen wird.

     

    Nehmen Sie an der Diskussion mit folgenden Expert*innen teil:

    • Katharina Mänz, stellvertretende Referatsleiterin Digitalisierung, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
    • Tomas Lamanauskas, Stellvertretender Generalsekretär, Internationale Fernmeldeunion (ITU)
    • Dr. Nele Leosk, Leitende Botschafterin für digitale Angelegenheiten, Estnisches Ministerium für auswärtige Angelegenheiten
    • Kristo Vaher, CTO, GovStack
    • Claudia Olivieira, Programm-Managerin, EU-Politik, Europäische Kommission (DG DIGIT
    • Maria Leek, Teamleiterin, Europäische Kommission, DG DIGIT
    • Chloe Teevan, Leiterin der Abteilung Digitale Wirtschaft und Governance, ECDPM
    • Laura Sigelmann, Leiterin Digitale Verwaltung, USAID

     

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  • Medellín, Kolumbien

    5. UN World Data Forum

    Das Ziel des UN World Data Forums ist es, Dateninnovationen zu fördern, Partnerschaften zu stärken, politische und finanzielle Unterstützung für Daten zu mobilisieren und einen Weg zu besseren Daten für nachhaltige Entwicklung zu schaffen.

    Das diesjährige Forum findet vom 12. bis 15. November 2024 in Medellín, Kolumbien statt. Für das BMZ nimmt das BMZ Datenlabor auf Referent*innen-Ebene teil und moderiert das vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) Kolumbien organisierte Panel „Empowering Vulnerable Entrepreneurs: DataDriven Business Strategy for Inclusive Digital Transformation“.

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  • Paris, Frankreich

    7. Paris Peace Forum

    Vom 11.-12. November 2024 findet in Paris zum siebten Mal das Paris Peace Forum statt, welches dieses Jahr unter dem Motto „Wanted: A Functioning Global Order“ veranstaltet wird. Neben Themen wie globalen Krisen, politischen Spannungen und Multilateralismus werden auch digitale Zukunftsthemen eine entscheidende Rolle spielen. Dazu zählt unter anderem die weltweite Governance zu künstlicher Intelligenz und digitalen öffentlichen Gütern sowie deren Einfluss auf die Zusammenarbeit zwischen globalem Norden und Süden.

    Das Globalvorhaben Data2Policy wird den Data to Policy Navigator an einem eigenen Stand gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) präsentieren. Als erstes GIZ-Projekt, das vom Pariser Peace Forum für das SCALE-Up-Programm ausgewählt wurde, wird Data2Policy den Navigator als zertifiziertes, digitales öffentliches Gut vorstellen, was seine Rolle bei der Förderung der Nord-Süd-Zusammenarbeit und der evidenzbasierten Politikgestaltung verdeutlicht. Dieser Meilenstein unterstreicht den wichtigen Beitrag des Navigators zur Verknüpfung von Daten und Politik für eine nachhaltige globale Entwicklung.

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  • Baku, Aserbaidschan

    29. UN-Klimakonferenz (COP29)

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    Die 29. UN-Klimakonferenz (COP29) ist entscheidend, um die Verbindung zwischen Klimaschutz und digitaler Entwicklungszusammenarbeit zu stärken. Während die globale Gemeinschaft daran arbeitet, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen, spielen digitale Lösungen eine wesentliche Rolle bei der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele. Technologien wie IoT, KI und Datenanalysen können den Energieverbrauch optimieren, Emissionen reduzieren und klimaintelligente Infrastrukturen ermöglichen.

    Für die digitale Entwicklungszusammenarbeit bietet die COP29 die Chance, technologische Initiativen mit Klimaprioritäten in Einklang zu bringen. Investitionen in digitale Infrastruktur, insbesondere in benachteiligten Regionen, können grünes Wachstum fördern, die Resilienz stärken und einen gerechten Zugang zu Klimainformationen gewährleisten. Internationale Partnerschaften, die auf der COP29 gefördert werden, können die Einführung digitaler Innovationen in erneuerbaren Energien, nachhaltiger Landwirtschaft und Stadtplanung beschleunigen.

    Durch die Integration digitaler Lösungen in Klimastrategien kann die Entwicklungszusammenarbeit transformative Veränderungen vorantreiben und COP29 zu einem entscheidenden Moment machen, um Technologie für globale Klimaherausforderungen und nachhaltige Entwicklung zu nutzen.

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